Mach's eifach
mach's eifach
← Alle Episoden
04

29. Juli 2026 · 1 Std 17 Min

Mit 19 selbstständig: Stefan Amport über Mut, Fokus und ein vielseitiges Leben

Stefan Amport hat mit 19 sein erstes Unternehmen gegründet. Wie er sich vom Webentwickler über eine Digitalagentur bis zum Coaching entwickelt hat, warum weniger Angebote manchmal zu mehr Umsatz führen und warum der erste Schritt wichtiger ist als der perfekte Plan.

Auf Spotify anhörenMehr über die Hosts
Zu Gast

Stefan Amport

Leadership & Business Coach, Work and Grow

Stefan hat mit 19 seine erste Firma gegründet und über zehn Jahre lang Webseiten und digitale Projekte umgesetzt. Aus einer Digitalagentur mit über 60 Mitarbeitenden heraus hat er sein Interesse an Führung und Menschen entdeckt und sich mit einem CAS in Leadership an der Hochschule Luzern weitergebildet. Heute begleitet er als Coach Menschen und Führungskräfte dabei, ihre eigene Energie und Klarheit zu finden.

Mitnehmen

Die wichtigsten Erkenntnisse von Stefan Amport

  1. 1

    Folge deiner eigenen Energie und Freude statt zu fragen, was der Markt gerade will, und probier es einfach aus.

  2. 2

    Weniger ist mehr: Je stärker Stefan sich spezialisiert und Angebote weggelassen hat, desto mehr Umsatz hat er gemacht.

  3. 3

    Gib dir bewusst Raum und Pausen im Alltag, ohne freie Zeit entsteht nichts Neues.

Zusammenfassung

Worum es in dieser Folge geht

Stefan wollte eigentlich Informatiker werden, schaffte aber die Aufnahmeprüfung nicht und landete stattdessen in einer KV-Lehre. Dort entdeckte ein Ausbildner sein technisches Flair und liess ihn schon während der Lehre an der Website des Betriebs mitbauen, der Startpunkt für alles, was folgte.

Mit 19 gründete er seine erste eigene Firma, zuerst mit Webseiten in Joomla und HTML, ohne grosses Studium, einfach ausprobiert. Zehn Jahre lang baute er sein Business auf eigene Faust auf, bis ihn das ständige Alleinarbeiten gesundheitlich einholte: Erschöpfung, Angstzustände, der Punkt, an dem er merkte, dass ihm der menschliche Austausch fehlte.

Aus dieser Erfahrung heraus schloss er sich mit einer Werbeagentur zusammen und baute eine Digitalagentur auf, die von 5 auf über 60 Mitarbeitende wuchs. Dort entdeckte er, dass ihn Führung und Menschen mehr interessierten als Technik, ein CAS in Leadership an der Hochschule Luzern brachte ihn schliesslich zum Coaching.

Heute ist Coaching sein Hauptfokus, ergänzt durch technische Projekte, Fitness-Kurse und, ganz nebenbei, eine Leidenschaft fürs Kaffeerösten. Sein Rat für alle, die mit der Selbstständigkeit liebäugeln: nicht fragen, was der Markt will, sondern der eigenen Energie und Freude folgen und es einfach ausprobieren.